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Marmeladenrezept aus Salzburg

Verraten: Andreas’ Rezept für Winter-Kürbismarmelade

Jeder kennt sie, fast jeder liebt sie. Und für viele Menschen ist sie am Frühstückstisch unverzichtbar: die Marmelade. Heute verrät uns Andreas sein Rezept für seine beliebte Kürbis-Wintermarmelade. Die schmeckt nicht nur fabelhaft nach dem herrlich orangenfarbenen Herbstgemüse, sondern macht sich auch richtig gut am Frühstückstisch. Bei uns im Hotel genauso wie bei euch Zuhause.

Bevor wir das Rezept verraten, bringen wir aber noch Licht in das Marmeladen-, Konfitüren-, Gelée-Wirrwarr. Soviel dürfen wir bereits jetzt verraten: Nicht alles ist Marmelade was als Marmelade erscheint. 

Wie heißt’s denn nun? Marmelade oder Konfitüre?

Marmelade: Marmelade darf dann als Marmelade bezeichnet werden, wenn neben Zucker und Wasser auch Zitrusfrüchte in den Kochtopf wandern. Das wurde in der Konfitüren-Verordnung – ja, ihr lest richtig – aus dem Jahr 1982 gesetzlich so geregelt. Nach dieser Verordnung muss Marmelade mindestens 200 Gramm Fruchtmark, Fruchtstücke, Saft und Schale enthalten. Offiziell gibt es also gar keine Marillenmarmelade, sehr wohl aber Orangenmarmelade!

Wir können aufatmen: Seit dem Jahr 2003 dürfen wir nämlich wieder alles Marmelade nennen, was in unserem Sprachgebrauch Marmelade ist. Seitdem gilt für regional vertriebene Produkte nämlich eine Ausnahmeregelung. So darf, in Hinsicht auf den regionalen Sprachgebrauch, in manchen EU-Ländern der Begriff Marmelade auch dann verwendet werden, wenn keine Zitrusfrüchte im Spiel – oder besser: in der Marmelade – sind. 

Konfitüre: Konfitüre enthält – im Gegensatz zur „echten“ Marmelade – keine Zitrusfrüchte. Vorzugsweise werden Zwetschken, Äpfel oder Aprikosen zu Konfitüre verarbeitet. 

Schnelles Marmeladen-Wissen

Wusstet ihr eigentlich, dass ...

  • das Wort Konfitüre vom lateinischen „conficere“ abstammt? Conficere bedeutet soviel wie „zusammenbringen“ oder „anfertigen“.
  • sich „Marmelade“ von „marmelo“, dem portugiesischen Wort für Quitte, ableitet?
  • Gelée vom lateinischen Begriff „gelare“ = gefrieren, abstammt?

Nun aber schnell zum Kürbis-Wintermarmeladen-Rezept ...

Ihr braucht:

  • 2,5 Kilogramm Kürbis
  • 1,6 Kilogramm Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • 200 Milliliter Orangensaft
  • 3 ausgepresste Zitronen
  • 1 Teelöffel Zimt
  • je eine Messerspitze Muskatnuss, Ingwerpulver, Nelkenpulver

Und so geht’s:

Zuerst wascht und entkernt ihr den Kürbis. In kleine Stücke geschnitten wird dieser im Anschluss in heißem Wasser gekocht. Und zwar so lange, bis die kleinen orangenfarbenen Kürbisstückchen schön weich sind. Orangensaft, Zitronensaft, Zimt, Muskatnuss, Ingwerpulver und Nelkenpulver beimengen und alles gut pürieren.

Zu guter Letzt kocht ihr die fast fertige Marmelade gemeinsam mit dem Gelierzucker auf und füllt die herrliche Frühstücksspeise heiß in ausgekochte Schraubverschlussgläser ab. Et voilá – schon habt ihr genauso leckere Kürbis-Wintermarmelade wie wir auf unserem leckeren Frühstückbuffet. 

Wir wünschen gutes Gelingen! 

Marmeladenrezept aus Salzburg
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