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Kein Weihnachtsfest in Salzburg ohne Kekse!

Süßes, das die Vorweihnachtszeit besonders köstlich macht

Die Adventzeit ohne leckere Weihnachtskekse? Undenkbar! Bereits vor dem ersten Adventwochenende beginnen zahlreiche Hobbybäcker damit, Rezeptbücher nach den leckersten Keksen zu durchforsten. Und so auch wir!

Bevor wir euch unser bestes Kekserl-Rezept verraten, wollen wir noch aufklären, woher der Brauch, in der Vorweihnachtszeit Kekse zu backen, eigentlich stammt.

Der Ursprung des Weihnachtskekses

Den Anfang in Sachen Kekse backen, machten die Kelten. Sie buken für die Wintersonnenwende am 21. Dezember flache Fladen aus zermahlenen Getreidekörnern und Honig. Diese Fladen dienten damals als Opfergabe an die Götter, die sie vor bösen Dämonen und Naturgewalten beschützen sollten.

Das Christentum übernahm diese Tradition, auch wenn sich die Bedeutung der Backwaren veränderte: Und so wurden aus Opferbroten Weihnachtsbrote und daraus wurde wiederum der Christstollen. Übrigens: Kekse in Tierform erinnerten damals an die Tieropfer in der altchristlichen Zeit. 

Soweit, so gut. Woher stammt aber nun das klassische Weihnachtsplätzchen, wie wir es kennen und lieben? Wir können davon auszugehen, dass dieses in mittelalterlichen Klöstern entstand. In dieser Zeit war der Handel mit seltenen Gewürzen wie Zimt, Nelken, Muskat oder Kardamom aus dem Orient war so weit verbreitet, dass diese auch den Weg zu uns gefunden haben. Die Geburt Jesu war ein zusätzlicher Anreiz für eine festliche Bäckerei. 

Salzburger Christstollen

Die Lieblingskekse der Österreicher

Wer nach Rezepten für Weihnachtskekse sucht, stellt schnell fest: Es gibt zahlreiche. Sehr, sehr viele. Doch welche sind eigentlich die beliebtesten? Wir haben uns umgehört und die Top-5 der Lieblings-Weihnachtskekse der Österreicher für euch herausgefunden: 

  1. Vanillekipferl
  2. Linzer Augen
  3. Lebkuchen
  4. Rumkugeln
  5. Kokusbusserl

Unser liebstes Rezept für Vanillekipferl

Das Vanillekipferl ist also das beliebteste Keks, wenn es nach den Österreichern geht. Grund genug, um unser Lieblingsrezept mit euch zu teilen. Wir wünschen gutes Gelingen. Und: Nicht alle auf einmal essen.

Zutaten für etwa 40 Stück:

  • 400 Gramm Butter
  • 200 Gramm fein geriebene Mandeln
  • 500 Gramm Mehl
  • 160 Gramm Staubzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker

zum Wenden:

  • 5 Esslöffel Staubzucker
  • 1 Packung Vanillezucker

Und so geht’s: 

Mehl, Zucker, geriebene Mandeln und die kühlschrankkalte, in kleinere Stücke geschnittene Butter zügig zu einem festen Teig verkneten. Ist das erledigt, wandert der Teig, fest in Frischhaltefolie eingewickelt, für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Nach etwa einer Stunde, könnt ihr mit dem Formen der Kipferl loslegen.

Tipp: Immer nur so viel Teig aus dem Kühlschrank nehmen, wie ihr innerhalb von etwa fünf Minuten verarbeiten könnt. Damit sie beim Backen nicht zerlaufen, sollte der Teig so kalt wie möglich sein.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche formt ihr nun eine Rolle mit etwa drei Zentimeter Durchmesser und schneidet diese in zirka ein Zentimeter dicke Scheiben. Die rollt ihr zu Kugeln und anschließend zu den berühmten Kipferln. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech wandern die Kipferl nun für etwa zwölf bis 15 Minuten bei 175° Grad Umluft ins Backrohr. 

Abschließend werden die noch warmen Kipferl ausgiebig in der Staubzucker-, Vanillezuckermischung gewälzt.

Vanillekipferl

Wir wünschen eine schöne Adventszeit!

Kein Weihnachtsfest in Salzburg ohne Kekse!
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